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Zetapotential

ZETAPOTENTIAL UND GROESSENVERTEILUNGEN

 

 

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ZetaView

 

 

ZetaView

Im ZETAVIEW® erscheint die klassische Mikro-Electrophorese in neuem Licht. “Seeing is believing” ist das Prinzip des ZETAVIEW®, womit die elektrophoretische und die Brown’sche Bewegung in  einem Laser-Streulicht Video-Mikroskop visualisiert und ausgewertet werden. Diese Beobachtbarkeit trägt auch wesentlich zur Beurteilung der Messqualität bei. Zetapotential- und Größenhistogramme setzen sich aus der Analyse von tausenden einzelner Partikel zusammen. 80 nm ist die untere Messgrenze. Die obere Grenze liegt bei 10 µm.

 

Anwendungen gibt es in den Bereichen:

Coating, Emulsionen, Füllstoffe, Lebensmittel & Getränke, Keramik, Kolloide, Pigmente, Polymere, Proteine, Schleif- und Poliermittel, Silica, Tinten u.v.a.

 

 

Elektrophorese und Brown'sche Bewegung

 

 

Um die Bewegung feiner Partikel in einer Elektrophorese-Zelle zu erfassen, wird ein Laser-Streulicht- Mikroskop mit Videokamera verwendet. Aus der gemessenen Geschwindigkeits-verteilung im elektrischen Feld resultieren die elektrophoretische Mobilität und das Zetapotential. Auf Basis der Stokes-Einstein - Beziehung und der Brown´schen Diffusion der Partikeln erhält man zusätzlich noch die Partikelgrößenverteilung. 

 

 

TECHNISCHES

 

Laserlicht wird unter einem 90° - Winkel in den Fokus eines Mikroskopobjektivs gelenkt. Obere und untere Messgrenze sind materialabhängig, im unteren Bereich durch den optischen Kontrast, im oberen durch die Migration. Durch automatische Steuerung der Optik kann die Elektrophoresebewegung leicht vom konkurrierenden Elektroosmose-Effekt getrennt werden. Leitfähigkeiten höher als 1mS/cm können innerhalb der Zelle Konvektion verursachen. Dieser und andere störende Effekte wie Driften werden durch die Videokamera erkannt.

Das „Seeing is believing“ – Prinzip bietet deshalb einen wesentlichen Vorteil gegenüber vergleichbarer Techniken.

 

Mobilitätsprofile und die Mobilitätsmessung an den beiden quasi-stationären Schichten liefern vergleichbare Zetapotentialwerte. Während das Mobilitätsprofil etwas über die Qualität des Probenzustandes aussagt, resultieren aus der Messung an den beiden stationären Ebenen hochaufgelöste Zetapotential-Verteilungen.

 

 

VALIDIERUNG

 

Das Verfahren beruht auf “First Principles” und ist daher leicht validierbar. Zusätzlich kann jede automatische Messung durch visuelle Einzelpartikelmessung überprüft werden. Dieser Messmodus ist auch dienlich bei der Untersuchung „exotischer“ Partikeln.

 

SPEZIFIKATIONEN

 

Mess-Zelle:

Messkanal aus Quarzglas, Endzylinder aus Peek, Platin-Elektroden

Spannung an Zelle:

– 24 V bis + 24 Volt

Optisches System:

Laser 650 nm, 5 mW, Mikroskopobjektiv x 10, Digitalkamera

Zetapotential Messbereich:

-100 to + 100 mV

Messbereich Partikelgröße:

0,1 bis 10 µm für ZP. Obere und untere Grenze ist probenabhängig 0,1 bis 1 µm für Partikelgrößenverteilungen

pH-Bereich:

2 bis 12

Temperaturbereich:

10°C bis 35°C

Leitfähigkeitsbereich:

0,01 bis 3 mS/cm

Messgenauigkeit: (Standardprobe)

+/- 10%

Reproduzierbarkeit:

+/- 5% (Standardprobe)

Proben:

wässrige Dispersionen, hochverdünnt (größenabhängig)

Test-Standards:

Alignment-Probe und Zetapotential-Standard

Elektrischer Anschluss:

110 bis 230V, 50-60 Hz, 30VA

Äußere Abmessungen:

20 (W) x 25 (H) x 30 (D) cm

Gewicht:

Gerät 9 kg, Notebook 3 kg

Mess-Software:

Systemsteuerung, Auto-Alignment, Messung von Einzelpartikeln, ZP- Verteilungen, Mobilitätsprofile, Größenverteilungen.

Theorie:

Konvertierung der elektrophoretischen Beweglichkeit in das Zetapotential nach Smoluchowski. Größenverteilung nach Stokes Einstein

Stoffparameter:

Keine Stoffparameter erforderlich.

Datenmanagement:

Videodateien, txt-Dateien, pdf-Berichte, Einzel- und Overlay-Ausgabe

Zubehör

WTW pH/cond 340i:

Separates Gerät für pH, Leitfähigkeit und Temperatur. Automatischer Import von Parametern per RS232 oder USB in die ZetaView® Software

 

 

Stand Januar 2007    

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